Das Uhrwerk und die Nebenglocke des Leuchtturms Roter Sand, die von 1888 bis 1964 ihren Dienst auf dem Turm versehen haben, bilden nun die Attraktion in der Abteilung Schiffahrtswege des Deutschen Schifffahrtsmuseums.
Der Leuchtturm Roter Sand ist nur noch ein Tagessichtzeichen. Nachts bildet der Leuchtturm mit seinem wieder durch Propangas versorgten Nebenfeuer das Gegenfeuer zum Leuchtturm Hoheweg. Weitermit seinen zwei Quermarkenfeuer in dem Fahrwasser Alte Weser.
Zeitweilig wird als Lichtquelle eine elektrische Bogenlampe verwendet. Der Strom wird über ein Überseekabel von Wangerooge zugeführt. Aufgrund häufiger Unterbrechungen wird als Lichtquelle schlussendlich Leuchtpetroleum eingesetzt.
Da man die Bau-, Betriebs- und Unterhaltungskosten wesentlich niedriger einschätzt als für ein Feuerschiff, wurde auf Gegenvorschlag des Tonnen- und Bakenamtes in Bremerhaven ein fester Turm auf dem Rande des Roten Sandes dicht am Fahrwasser geäußert.
Die letzten Gäste haben den Leuchtturm verlassen. Nach der Entscheidung der Eigentümerin Stiftung deutscher Denkmalschutz ist das Besteigen des Turmes und der Aufenthalt für Touristen zu gefährlich. Daraus resultierend können Touristen nicht mehr auf den Turm gelangen...