Der mehr als 130 Jahre alte Leuchtturm Roter Sand in der Außenweser ist nicht nur Seeleuten bekannt – der außergewöhnlich einprägsam gestaltete Turm, benannt nach dem Standort, einer rötlichen Sandbank, ziert Sondermarken und Souvenirs. Diese Bekanntheit kommt nicht...
Von Piraten, Schmugglern und Badegästen – die Geschichte der Insel Helgoland Helgoland, die einzige Hochseeinsel Deutschlands, zieht jedes Jahr Tausende Urlauber beziehungsweise Tagesgäste mit Ihrer unvergleichlichen Natur und Tierwelt in den Bann. Vor...
Das Uhrwerk und die Nebenglocke des Leuchtturms Roter Sand, die von 1888 bis 1964 ihren Dienst auf dem Turm versehen haben, bilden nun die Attraktion in der Abteilung Schiffahrtswege des Deutschen Schifffahrtsmuseums.
Der Leuchtturm Roter Sand ist nur noch ein Tagessichtzeichen. Nachts bildet der Leuchtturm mit seinem wieder durch Propangas versorgten Nebenfeuer das Gegenfeuer zum Leuchtturm Hoheweg. Weitermit seinen zwei Quermarkenfeuer in dem Fahrwasser Alte Weser.
Zeitweilig wird als Lichtquelle eine elektrische Bogenlampe verwendet. Der Strom wird über ein Überseekabel von Wangerooge zugeführt. Aufgrund häufiger Unterbrechungen wird als Lichtquelle schlussendlich Leuchtpetroleum eingesetzt.
Da man die Bau-, Betriebs- und Unterhaltungskosten wesentlich niedriger einschätzt als für ein Feuerschiff, wurde auf Gegenvorschlag des Tonnen- und Bakenamtes in Bremerhaven ein fester Turm auf dem Rande des Roten Sandes dicht am Fahrwasser geäußert.